April 28th, 2009
Vor einigen Monaten kam auf mich die Entscheidung zu, ob ich mehr als 10h/Woche als Hiwi arbeiten möchte. Bei dieser Frage sollte man sich natürlich einerseits Fragen, ob man es zeitlich schafft und das Studium nicht darunter leidet. Andererseits gibt es auch einige verwaltungstechnische Aspekte, die man beachten sollte.
Ab der Schwelle von 10h/Woche verdient man an der RWTH Aachen (bei 9 €/Stunde) mehr als 400 Euro im Monat. Das hat zur Folge, dass man in die sogenannte Gleitzone gerät und u.a. Abgaben zur Rentenversicherung zahlen muss. Man erhält also nicht mehr brutto=netto ausgezahlt. Weiterlesen »
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April 28th, 2009
Wichtig für die studentische Krankenversicherung (die du brauchst, wenn du mehr als 400 Euro im Monat verdienst; siehe auch 10 Stunden pro Woche: Die heilige Grenze?) ist, dass du als Student mit Nebenjob eingestuft wirst. Weiterlesen »
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April 8th, 2009
Es gibt mehrere Grenzen der Beschäftigung als Hiwi. Eine davon (10 Stunden pro Woche) möchte ich in diesem Beitrag vorstellen und erklären.
Als Hiwi verdient man an der RWTH Aachen 9 Euro pro Stunde. Solang man unter 400 Euro bleibt bekommt man brutto=netto ausgezahlt. Darüber hinaus fallen Arbeitnehmeranteile zur Rentenversicherung usw. an, d.h. ihr bekommt netto nicht die vollen 9 Euro pro Stunde ausgezahlt.
Der Monatslohn errechnet sich durch die Multiplikation der Wochenstundenzahl mit 4,348. Die 4,348 ist der Durchschnitt von Wochen pro Monat (52 Wochen Pro Jahr/12 Monate pro Jahr= ca 4,348 Wochen pro Monat).
Urlaubs- und Weihnachtsgeld wird nicht mehr gezahlt (dafür gab es vor einiger Zeit die Erhöhung auf 9 Euro pro Stunde). Weiterlesen »
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April 3rd, 2009
In Zeiten von Internet und bei unserem Vorhaben, die Bewerbung möglichst schnell zu versenden, bietet es sich an, die Bewerbung komplett per Email zu versenden. Für ein vernünftiges Anschreiben, den Lebenslauf und mögliche weitere Anhänge sollte man das PDF-Format nutzen. Weiterlesen »
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April 2nd, 2009
Der Wunschjob ist gefunden. Jetzt kommt Phase 2. Die Bewerbung, an deren Ende mit ein wenig Glück die Anstellung und damit eure finanzielle Glückseligkeit steht.
Um Fortuna ein wenig nachzuhelfen bietet sich im Allgemeinen eine Top-Bewerbung an. Top bedeutet aber nicht unbedingt Tiptop-Piekefein. Denn: Ihr Bewerbt euch für einen Hiwi-Job und nicht als Vorstandsvorsitzender eines DAX30 Unternehmens.
Bedeutet: Überlegt, was wirklich wichtig ist für die Anstellung. Wenn es um eine Hiwi-Stelle am Institut für Konstruktionstechnik geht, dann könnte man z.B. das Praktikum in der Entwicklungsabteilung hervorheben, in dem man Zeichnungen überarbeiten musste. Weiterlesen »
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April 2nd, 2009
Den richtigen Hiwi-Job zu finden ist nicht ganz einfach. Im Internet finden sich mittlerweile aber einige ziemlich gute Angebote bei denen auch die Menge der Jobs stimmt: Für jeden sollte also etwas dabei sein
Nicht ganz uneigennützig sei an erster Stelle die von mir betriebene Stellenbörse für Hiwi-Jobs, Studien- und Diplomarbeiten für Maschinenbaustudenten in Aachen genannt: maschijobs.de . Auf dieser Seite stellen ziemlich viele Maschinenbau-Institute und einige Firmen ihre Stellen ein. Sehr häufig kommt etwas neues dazu. Regelmäßiges reinschauen (oder abonnieren des RSS-Feeds) lohnt sich also. Weiterlesen »
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April 2nd, 2009
Hiwi oder auch HiWi (kurz für Hilfswissenschaftler) ist gar nicht richtig eindeutig definiert. Die Wikipedia sagt dazu:
- Studenten, die an deutschen Hochschulen oder in Forschungsinstituten im Öffentlichen Dienst unterstützende Tätigkeiten in Lehre, Forschung und Service verrichten (Studentische Hilfskraft)
- an deutschen Hochschulen Beschäftigte mit Hochschulabschluss (Wissenschaftliche Hilfskraft)
Für uns ist eher ersteres interessant, denn ein Diplom haben wir noch nicht. Oder?
Unser Hiwi ist also eine "Studentische Hilfskraft". Auch hierzu findet man bei Wikipedia einen sehr ausführlichen Artikel. Kurz gesagt ergibt sich folgendes:
- Arbeiten für einen Lehrstuhl/ein Institut: von Kopieren, Klausuren korrigieren bis Versuche durchführen ist alles dabei
- einheitliche Bezahlung pro Hochschule, jedoch kein Tarifvertrag
- Angestellte(r) der Hochschule
- wenige Stunden bis maximal 19 Stunden pro Woche
Als Hiwi-Jobs werden teilweise jedoch auch Aushilfsjobs bei "normalen" (privaten) Firmen bezeichnet, die an Studenten vergeben werden. Bei diesen gelten die oben genannten Punkte nur bedingt. Besonders vorsichtig muss man mit der Stundenzahl sein, denn ab einer bestimmten Schwelle kommt die Krankenkasse (und auch gerne das Finanzamt) ins Spiel.
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April 2nd, 2009
Hallo und herzlich willkommen im "Hiwi in Aachen"-Blog!
Ich habe dieses Blog gestartet, um meine Erfahrungen als Hiwi an der RWTH Aachen auch anderen Studenten zugänglich zu machen.
Mehr oder weniger regelmäßig werde ich hier zu den Themen "Wie finde ich den richtigen Hiwi Job in Aachen" bis "Finanzamt, Kindergeld? Hilfe!" oder "Krankenkasse: Wie viel darf ich verdienen?" meine Erkenntnisse der letzten drei Jahren kundtun.
Meine konkreten Beispiele beziehen sich auf die RWTH Aachen. Viele Dinge sind jedoch gemeingültig und sollten auf jede andere Uni in Deutschland übertragbar sein.
Generell gilt: Ich betreibe hier keine Rechtsberatung (Themen wie Finanzamt oder Krankenkasse), sondern schildere ausschließlich meine persönlichen Erfahrungen und Eindrücke.
Ich hoffe ihr habt Spaß beim lesen und euch hilft der eine oder andere Beitrag!
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