Online-Reputation: Was findet man von dir im Internet?
Seit einigen Jahren blühen Internetseiten wie StudiVZ, Facebook oder wer-kennt-wen. Häufig ist es der Hang zur Selbstdarstellung, der die Benutzer dazu verleitet durchaus viele private Details öffentlich zugänglich zu machen.
Seien es nun Strandfotos vom letzten Urlaub, Partybilder inkl. Alkoholleichen oder detailreiche Infos zur eigenen Person.
Bei alledem solltest du dir darüber im Klaren sein, dass potentielle Arbeitgeber das Internet mindestens genauso gut kennen, wie du selbst und im Rahmen eines Auswahlverfahrens schon mal gerne Google und Freunde nach den Namen der Bewerber befragen.
Daher solltest du einige einfache Regeln beachten, denn Vorsorge ist ja bekanntlich besser als Nachsorge.
Suche regelmäßig nach deinem Namen
Nach dem eigenen Namen zu suchen wirkt im ersten Moment ein wenig egozentrisch, liefert aber häufig genau die Suchergebnisse, die auch andere Menschen von dir finden werden. Umschließe deinen Namen mit Anführungszeichen z.B. "Dieter Weichert", sodass nur genau diese Zeichenkette gefunden wird.
Richte automatische Benachrichtigungen ein
Um die Arbeit ein wenig zu vereinfachen, gibt es seit einiger Zeit Dienste, die Google (und andere Suchmaschinen) sowie die Social-Networks (StudiVZ, Facebook, XING etc) absuchen und die Ergebnisse als Zusammenfassung auflisten.
Außerdem bieten diese Dienste auch die Möglichkeit, eine automatische Email-Benachrichtigung bei neuen Fünden einzurichten. Dies zu machen kann ich dir nur sehr ans Herz legen. Du bekommst dann einmal die Woche eine Zusammenfassung zu deiner "Netz-Identität".
Empfehlen kann ich dafür: Yasni und 123people.
Google selber bieten auch einen "Alarmierungs-Service" an.
Gezielt Informationen bereitstellen
Eine eigene ("professionelle") Homepage mit den gewollten Inhalten und ein Profil bei XING bieten eine einfache und gute Möglichkeit Informationen zu deiner Person im Internet zu veröffentlichen.
Diese Ergebnisse stehen in den Suchmaschinen meist auch reicht weit oben und werden daher als erste wahrgenommen.
Generell kann man sagen, dass die ersten 1-3 Seiten (bzw. die ersten 30 Ergebnisse) in den Suchmaschinen angesehen werden. Alles danach ist meist vernachlässigbar. Aber Vorsicht: Die Sortierung ist nicht statisch sondern ändert sich mit der Zeit!
Statistiken sagen übrigens, dass mittlerweile ca. jeder dritte Personaler eine Internetrecherche macht. Je nach Branche natürlich auch mehr (Onliner bestimmt 100%) oder weniger.
Foto: zettberlin / Quelle: Photocase