Arbeitszeugnis: Was sollte drin stehen und was nicht?

fuellerNeben Uni- und Prakikumszeugnissen solltest Du (wenn möglich) einer Bewerbung auch gute Arbeitszeugnisse anfügen.
Diese können dem potentiellen Arbeitgeber schon im Vorfeld einen Eindruck vermitteln, ob und wie Du zu gebrauchen bist.

Ungeschickte Formulierungen vermeiden

In Arbeitszeugnissen hat sich mittlerweile eine "Codesprache" entwickelt. Nicht alles bedeutet wirklich das, was man auf den ersten Blick glaubt.
Das Problem: Viele Chefs kennen auch nicht alle Codes, sodass sich durchaus auch einmal "verfängliche" Phrasen in das Arbeitszeugnis verirren.
Man sollte diese Codes nicht überbewerten, jedoch kann es nicht schaden, wenn man Sie kennt und versucht darauf zu achten, um sie zu vermeiden.
Denn häufig kann man den Chefs einen Entwurf eines Zeugnisses vorlegen oder den Entwurf des Chefs modifizieren.

Die Verwaltung der RWTH Aachen beispielsweise hat eine recht umfangreiche Liste von "Geheimcodes" veröffentlicht und bittet ihre Führungskräfte, auf die Nutzung dieser verfänglichen Sätze zu verzichten.
Dort zu finden ist unter anderem: "Im Umgang mit Kollegen und Vorgesetzten zeigte er eine erfrischende Offenheit." was soviel bedeuten soll wie: "Er ist vorlaut und mit einem Selbstbewusstsein ausgestattet, das seinen Leistungen nicht entspricht.".
Die ganze Liste findet man auf den Seiten der RWTH Aachen: Geheime Zeugnissprache.

Teste dein Wissen im Quiz

Kannst Du frei aus dem Bauch abschätzen, was die einzelnen Sätze in Deinem Arbeitszeugnis bedeuten? Teste es in einem kleinen Quiz auf Spiegel.de.

Foto: Jürgen W / Quelle: Photocase

One Response to “Arbeitszeugnis: Was sollte drin stehen und was nicht?”

  1. Susanne Says:

    Das ist ja mal krass!
    Ich wusste zwar, dass es einige "Geheimausdrücke" gibt, aber so krasse Sachen, so mit Strich neben Unterschrift und so. Das war mir neu!

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